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Interview mit Uwe Reisenauer

original play: Körper in Begegnung -
jenseits von Angst und Bewertung

Wie man seinem Kind ganz neu begegnen kann, wie man Angst, Wertung und Aggression überwinden kann, wie man einen regelfreien Raum schaffen kann, ist Thema dieses Interviews.
Was verändert sich körperlich bei Erwachsenen, was bei Kindern, wenn sie länger ursprünglich gespielt haben?
Original play kommt ohne Gewinner und Verlierer aus. Wie können Eltern dieser Dualität entkommen, die sich so gerne in unserem Zusammensein mit Kindern einschleicht?
Wie können Eltern mit ihren Kindern ursprünglich spielen? Ist eine praktische Erfahrung mit einem Spielleiter notwendig oder reicht es aus, das Buch zu lesen und anzufangen?
Uwe Reisenauer ist Erziehungswissenschaftler, Spielgruppenleiter und Leiter einer Kindertagesstätte. Er ist 2004 das erste Mal Fred Donaldson begegnet. Heute begleitet Uwe Fred Donaldson bei seinen workshops.
erscheint hier in Kürze

Bücher

Kinder auf eine sensiblere Art sehen und ernst nehmen und störendes Verhalten in Botschaften übersetzen: Das führt zu Autorität auf der Basis von Achtung, Verantwortung und gegenseitigem Respekt.
Liebe, emotionale Sicherheit und Selbstbestimmtheit sind die größten Geschenke, die wir unseren Kindern mit auf den Weg geben können. Doch oft gelingt uns das nicht. Zwar sind wir es leid, ständig zu schimpfen, Konsequenzen anzudrohen oder sonstwie Druck auszuüben, doch alle Welt scheint davon überzeugt zu sein, dass es eben leider nicht anders geht.
Naomi Aldort belehrt uns eines Besseren. Sie zeigt uns, wie wir den alltäglichen Erziehungskampf beenden, die Waffen niederlegen und dennoch dafür sorgen können, dass unsere Kinder gedeihen und zu einem verantwortungsvollen Menschen heranwachsen.
Doch hier erwartet Sie keine neue Anleitung, wie man Kinder auf möglichst angenehme und einfache Art und Weise steuern kann. Es geht um mehr, es geht um´s Ganze – es geht um eine andere Art mit Kindern zu leben.
Im Mittelpunkt dieses Ansatzes steht ein wirkliches Verständnis für das Kind, das ihm erlaubt, selbst sein Bestes zu geben. Und zwar nicht, weil es Strafe fürchtet oder gefallen möchte, sondern aus seinem eigenen freien Willen heraus. Weil es sich verstanden fühlt und frei entfalten darf. Nicht Kontrolle ist das Ziel von Erziehung, sondern wahre Kooperation.
Von der Erziehung zur Einfühlung ruft uns ins Bewusstsein, dass wir unseren Kindern und unserem natürlichen Instinkt, sie bedingungslos zu lieben, wirklich vertrauen können. Zudem enthält das Buch zahlreiche praktische Beispiele und konkrete Vorschläge, wie man das Konzept der Kontrolle hinter sich lassen und Authentizität an deren Stelle treten lassen kann.