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Interview mit Katharina Walter

Beziehung statt Erziehung - In Kontakt mit mir, den anderen und der Welt kommen

Wenn wir lebendig sind, sind wir in Kontakt mit uns selbst, mit anderen Menschen und der Welt. Je jünger die Kinder sind, desto eher sind sie mich sich selbst verbunden und erleben sich als solche. 'Gelungene' Bildung als Verhältnis zu sich selbst, zu den anderen und der Welt setzt die Fähigkeit voraus, in Kontakt zu gehen und sich zu verbinden.
Was kannst du tun, worauf kannst du verzichten, damit dein Kind den Kontakt zu sich selbst nicht verliert und du einen guten Kontakt zu ihm entwickelst? Wie kannst du den Kontakt zu dir selbst wiederherstellen?
Katharina Walter ist 3-fache Mutter, Lehrerin, Autorin, Bloggerin, YouTuberin, kreativer Kopf des kleinen Labels KATAMAR und vor Allem: Visionärin & Querdenkerin mit dem Wunsch, viele Eltern mit Ihrem Blog "Mein geliebtes Kind" und dem "Beziehung statt Erziehung-Kongress" zu berühren und zum Aufbrechen alter Muster anregen zu können.
erscheint hier in Kürze

Bücher

Jesper Juuls Konzept von der «gleichwürdigen» Familie wurde durch seinen pädagogischen Bestseller «Das kompetente Kind» international bekannt. Im vorliegenden Buch geht es Juul um die heißen Quellen aller Familiendynamik: um Konflikte und ihre besondere Bedeutung für Familie und Erziehung.

«Konflikte zwischen Kindern und Eltern sind keine Anzeichen dafür, dass die Eltern ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind, sondern dienen dazu, dass beide Seiten etwas lernen. Die Verantwortung für die Konflikte aber übernehmen in einer gesunden Familie die Eltern. Den Kindern die Schuld zu geben ist verantwortungslos und führt nur zu neuen, noch destruktiveren Konflikten.»
Kinder auf eine sensiblere Art sehen und ernst nehmen und störendes Verhalten in Botschaften übersetzen: Das führt zu Autorität auf der Basis von Achtung, Verantwortung und gegenseitigem Respekt.
Liebe, emotionale Sicherheit und Selbstbestimmtheit sind die größten Geschenke, die wir unseren Kindern mit auf den Weg geben können. Doch oft gelingt uns das nicht. Zwar sind wir es leid, ständig zu schimpfen, Konsequenzen anzudrohen oder sonstwie Druck auszuüben, doch alle Welt scheint davon überzeugt zu sein, dass es eben leider nicht anders geht.
Naomi Aldort belehrt uns eines Besseren. Sie zeigt uns, wie wir den alltäglichen Erziehungskampf beenden, die Waffen niederlegen und dennoch dafür sorgen können, dass unsere Kinder gedeihen und zu einem verantwortungsvollen Menschen heranwachsen.
Doch hier erwartet Sie keine neue Anleitung, wie man Kinder auf möglichst angenehme und einfache Art und Weise steuern kann. Es geht um mehr, es geht um´s Ganze – es geht um eine andere Art mit Kindern zu leben.
Im Mittelpunkt dieses Ansatzes steht ein wirkliches Verständnis für das Kind, das ihm erlaubt, selbst sein Bestes zu geben. Und zwar nicht, weil es Strafe fürchtet oder gefallen möchte, sondern aus seinem eigenen freien Willen heraus. Weil es sich verstanden fühlt und frei entfalten darf. Nicht Kontrolle ist das Ziel von Erziehung, sondern wahre Kooperation.
Von der Erziehung zur Einfühlung ruft uns ins Bewusstsein, dass wir unseren Kindern und unserem natürlichen Instinkt, sie bedingungslos zu lieben, wirklich vertrauen können. Zudem enthält das Buch zahlreiche praktische Beispiele und konkrete Vorschläge, wie man das Konzept der Kontrolle hinter sich lassen und Authentizität an deren Stelle treten lassen kann.
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