Babyschwimmen

Die sechs größten Fehler beim Babyschwimmen

Im Babyschwimmen geht es vorwiegend darum, Babys so früh wie möglich auf den Weg zu einer perfekten Schwimmposition zu bringen, damit sie sich so früh wie möglich selbst retten können.

Da sind nur zwei Haken:

  1. Das, worauf es im ersten Lebensjahr bei der Wassergewöhnung ankommt, wird weitestgehend blockiert. Denn Wassergewöhnung ist eine Reihe von basalen Erfahrungen. Viel basaler, als man denken würde.
  2. Bei all den Übungen und Schwimmhilfen sind die Babys meistens passiv und die Eltern aktiv. Lernt man sich nicht zu bewegen, in dem man SICH bewegt?

Vermeide diese sechs Fehler beim Babyschwimmen: Du wirst eine wunderschöne Wassergewöhnung erleben und dein Baby die ersten Schritte zum sicheren und bewegungsökonomischen Schwimmen machen.

 Babyschwimmen ist ein Muss

Zahlreiche Schwimmschulen nennen unzählige positive Effekte des Babyschwimmens auf alle möglichen Entwicklungsbereiche: Förderung der Motorik und der Sinneswahrnehmung, Sicher werden mit dem Baby, Stärkung der Elter-Kind-Bindung oder Entwicklung des Bewusstseins für Gefahren.

Bei all den positiven Effekten müssten eigentlich alle Babys zum Babyschwimmen – mit oder ohne Kurs.

Das ist falsch.

Nur weil Dein Baby nicht beim Babyschwimmen war,

  • wird es nicht schlechter einen Ball fangen können,
  • wird nicht später als alle anderen schwimmen können und
  • wird kein schlechteres Abitur machen.

Es gibt keine Studien, die methodisch haltbar sind UND solche Zusammenhänge belegen könnten.

Mach Dir keinen Stress.

Jedes Kind ist anders und jede Familie hat andere Bedingungen (Geld, Schwimmbad, Entfernung usw.).

Entscheidend ist, WIE du deinem Baby Raum für Erfahrungen im Wasser ermöglichst. Für eine lange Zeit reicht die Badewanne völlig aus.

So früh wie möglich zum Babyschwimmen,

sonst ist es zu spät

Du bist Mutter oder Vater in einer verrückten Zeit geworden: Noch nie waren Eltern so stolz und erleichtert, wenn ihr Kind etwas früher als andere konnte.

Doch „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ ist und bleibt falsch.

Wenn das stimmen würde, könnte ein 70jähriger nicht Chinesisch lernen, weil er sich in eine Chinesin verliebt hat.

Der beste Zeitpunkt für einen Kurs oder den ersten Schwimmbadbesuch hängt von viele Faktoren ab.

Ab wann du mit dem Babyschwimmen beginnen kannst:

  • Du hast die Themen Stillen und Schlafen weitestgehend abgeschlossen – es hat sich eine Routine eingestellt.
  • Dein Baby hat keine allergischen Vorbelastungen.
  • Das Schwimmbad ist schnell und unkompliziert erreichbar und hat eine ausreichende Temperatur, in der du dich 15 Minuten wohlfühlst - ohne dich viel zu bewegen.
  • Der Schwimmkurs passt zum Schlafrhythmus.
  • Du hast zumindest beim ersten Mal einen Begleiter (Großeltern, Tanten…).
  • Der Kurs ist bezahlbar und du ärgerst dich nicht, wenn du viele Termine nicht wahrnehmen kannst.

Übungen beim Babyschwimmen müssen sein

Seit der Weimarer Republik und der Explosion von Wissenschaften über die menschliche Entwicklung glauben wir, dass wir die Entwicklung von Kindern planen können.

Und tatsächlich lassen sich durch Aufgabenreihen effektiv Ergebnisse erzielen – nicht nur im Wasser.

Das Lenken der Aufmerksamkeit der Babys auf Anweisungen und den Abgleich der eigenen Ausführung mit der Anweisung hat ein paar Schönheitsfehler:


 

  • Das Wahrnehmen und Integrieren von Sinnesreizen wird ganz oder teilweise blockiert.
  • Bei all dem Gewusel zwischen Liedern und Übungen verlieren die Kinder nach und nach das Gefühl für den eigenen Körper.
  • Der Blick nach innen, das Spüren all der Empfindungen wird ständig gestört.

Dabei braucht das Empfangen von Körperempfindungen Zeit und Ruhe.

Dabei holen sich doch die Kinder eigene Reize, indem sie etwas Neues ausprobieren oder zufällig entdecken.

Von ganz alleine.

Wenn die Zeit dafür reif ist.

Eltern-Kind-Kurse wie das Babyschwimmen sind sicher eine schöne Möglichkeit, um der Einsamkeit und Isolation zu entkommen, aber für die Babys sinnlos, wenn sie keine Zeit und Ruhe für eigene Entdeckungen bekommen.

Und Du?

Im ersten Babyschwimmen sollst du mit deinem Baby hantieren: Es durchs Wasser ziehen, besingen, auf den Beckenrand setzen und wieder ins Wasser ziehen…

Weder du, noch dein Baby seid bei euch.

Auch dein Blick ist nach Außen gelenkt, anstatt hundertprozentig bei deinem Baby, das dir doch so viel mitzuteilen hat.

In solchen Kursen trainierst du dir einen gefährlich Modus an: Du machst höchstwahrscheinlich ‚nur‘ nach, ohne zu schauen, was dein Baby tatsächlich braucht – natürlich nicht durchgehend.

Später in Schwimmkursen wird es deinem Kind genauso ergehen: Es wird sich auf die Anweisungen des Schwimmlehrers konzentrieren, ohne sich zu spüren.

Es wird die Fähigkeit verlernen, seine Bewegungen ganz natürlich immer mehr zu optimieren.

Wir leben in einer Machen-Kultur. Immer und überall wollen wir gezielt etwas mit dem Körper tun, um ein Ergebnis zu erzielen. Es ist wie die Schulmedizin: Tablette A gegen Problem B.

Die Tablette beim Lernen heißt Didaktik: Wenn das Kind jeden Tag den Buchstaben a übt, wird es ihn in wenigen Wochen schreiben können.

Ähnlich gehen wir mit den Kindern in der Bewegungsentwicklung an Land und im Wasser vor: Wir isolieren ein Stück aus dem Körper und machen etwas damit.

So haben wir alle gelernt, das ganze Leben zu MACHEN.

Das hat jedoch einen Schönheitsfehler: Wir haben alle verlernt zu empfangen.

Wir sind Meister im Befolgen von Anweisungen.

Wir haben brav gelernt unsere Umsetzung mit der Vorgabe abzugleichen.

Von all den Experten wollen wir wissen, wie wir es nun machen sollen.

Doch immer mehr Menschen merken, dass das Leben an ihnen vorbei saust, weil sie nur am Umsetzen und Abhacken von Aufgaben sind.

Die meisten Menschen haben gelernt Anweisungen auszuführen und verlernt wahrzunehmen und zu empfangen.

Den Beginn sehe ich im Babyschwimmen.

Tauchen beim Babyschwimmen muss sein

Viele Eltern verlassen sich auf die Kompetenz der Schwimmlehrer und denken, dass er schon wissen wird, wie man ein Baby untertaucht.

Einigen Eltern stockt bei dem Gedanken, ihr Baby einzutauchen der Atem und sie lassen den Schwimmlehrer ihr Baby untertauchen.

Für andere Eltern kommt das Tauchen gar nicht in Frage.

So oder so: Du musst dich irgendwie zum Tauchen beim Babyschwimmen positionieren.

Ich mache es dir leicht:


 

  • Tauchen von Säuglingen kann gefährlich werden!
  • Niemand weiß, wie lange der Atemschutzreflex hält.
  • Niemand kann einem Baby ansehen, ob der Reflex ausgelöst wurde (Den Mund schließen reicht nicht aus.)
  • Es gibt keinerlei Hinweise, dass Kinder, die als Babys untergetaucht wurden, später besser schwimmen können.

    Punkt.

Wenn du stichhaltige und durch methodisch haltbare Studien belegte positive Effekte des Babytauchens kennst, lass es mich im Kommentar wissen.

Schwimmhilfen verhindern das Ertrinken

Wo wir schon beim Tauchen sind:

Viele Eltern benutzen beim Babyschwimmen Schwimmhilfen, um das Ertrinken zu verhindern.

Babys sollen weder aus Versehen, noch mit Absicht tauchen.

Schauen wir uns Warnungen von Organisationen und Experten zu Schwimmhilfen an.

1 Schwimmhilfen schützen nicht vor dem Ertrinken

Schwimmhilfen, wie Schwimmflügel, Schaumstoffringe oder Schwimmringe lassen Eltern sich in Sicherheit wiegen – so der Tenor.

Schwimmflügel oder Schaumstoffringe können aber jederzeit abrutschen.

Jederzeit kann das Ventil aufgehen.

Die Autoren der Seite Kindersicherheit und die DLRG warnen vor dem Einsatz von Schwimmhilfen:

Jederzeit kann ein Baby aufgrund des schweren Kopfes kippen.

“Von einer Nutzung von “Kinderschwimmsitzen” raten wir dringend ab, […]. Außerdem können sie lebensgefährlich werden, wenn die Kinder in ihnen z. B. durch Wellenschlag umkippen und anschließend keine Chance mehr zum selbständigen Aufrichten besteht.” DLRG

Auch vor Schwimmsitzen warnen Experten:

“In sechs Fällen fanden die Tester lebensgefährliche Schwimmsitze für Babys und Kleinkinder. Dabei bestehe entweder das Risiko des Herausrutschens oder des Kenterns. Die Schwimmsitze gaukelten den Eltern Sicherheit vor, seien aber lebensgefährlich, […]. Deshalb sind solche Sitze absolut verboten.”

Forum Kindersicherheit warnt vor Schwimmhilfen, die im Urlaub gekauft werden. Die meisten seien im Test durchgefallen.

2 Schwimmhilfen schützen nicht im Notfall

Viele Eltern ziehen ihren Babys Schwimmhilfen an, damit sie sie in der Not besser aus dem Wasser ziehen können.

Welche Not könnte das sein?

Abrutschen?

Ich habe noch nie gehört, dass einem Elternteil ihr Baby abgerutscht ist.

Strömung?

Ein Baby hat in Gewässern mit schweren und leichten Strömungen nichts verloren.

Trübe Seen?

Gehört ein Baby in Gewässer, in denen du dich unsicher fühlst?

Darf sich dein Baby ernsthaft in der Nähe des Wassers oder in so tiefem Wasser unbeaufsichtigt aufhalten, dass es nicht von dir, sondern einer Schwimmhilfe gerettet wird?

Umkippen geht ganz schnell.

Ertrinken ist schnell und leise.

Dein Baby im oder in der Nähe vom Wasser muss lückenlos beaufsichtigt werden.

Halte Dich in seiner Griffnähe auf anstatt seine Sicherheit Schwimmhilfen anzuvertrauen.

3 Halsringe/
Schwimmringe schädigen die physische und neurologische Entwicklung

Das Problem des Umkippens und Kenterns hat die Spielzeugindustrie ganz schnell aufgegriffen und ein neues Produkt entwickelt: den Halsring.

Auch diese Schwimmhilfe soll das Untertauchen verhindern, die „Motorik und die „Muskulatur stärken“ und für Bewegungsfreiheit sorgen.

Der Bund der Schwimmlehrer in Großbritannien (STA) und die Non-Profit-Organisation Birthlight warnen jedoch Eltern vor dem Einsatz von Halsringen.

  1. Die Autoren äußern Bedenken hinsichtlich des Zusammendrückens der weichen Halswirbel: Der Kopf ist fast starr und kann auf die Bewegungen des Körpers nicht mit Gegenbewegungen reagieren14).
  2. Der fast starre Hals kann die Integration der Bewegungen des Ober- und Unterkörpers  blockieren. Das sei jedoch für die Entwicklung der natürlichen Wirbelsäulenkrümmung notwendig.
  3. Der Ring verhindert die Krümmung und Streckung der Wirbelsäule. Diese Bewegung ist jedoch für den Übergang von primitiven zu reiferen Reflexen nötig. Die Autoren vermuten sogar, dass Halsringe den Erhalt von primitiven Reflexen ermutigen.
  4. Halsringe verhindern Ganzkörperrotation – eine Bewegung, die ebenfalls eine gesunde Entwicklung von Reflexen verhindert.
  5. Halsringe beeinträchtigen die Entwicklung des Gleichgewichtssinns, weil das Baby in einer senkrechten Position verankert wird: Rotationen in alle Richtungen ist eines der wichtigsten Vorteile des Babyschwimmens.
  6. „Halsringe […] machen Babys auch passiv, anstatt ihnen zu ermöglichen, körperlich Herausforderungen und Gelegenheiten wahrzunehmen, während sie im Wasser sind.“
  7. Der Schwimmring erzeugt eine Art Vakuum für das Baby, in dem es sich wie geköpft vorkommt.

Sicherheit im Wasser beruht auf Nähe und Kommunikation und nicht auf Isolation.

Die gegenseitigen Anpassungen von Eltern und Babys im Wasser, besonders wenn die Eltern entspannt sind, fördern nicht nur die spontanen Bewegungen der Babys, die ihrem Entwicklungsstadium entsprechen, sondern sind auch Teil der Kommunikation und des gegenseitigen Lernens.

Mit anderen Worten: Babys gehören im Wasser auf den Arm ihrer achtsamen und liebevollen Eltern und nicht in schwimmende Lufttanks wie Halsringe, Schwimmflügel oder Schwimmreifen.

Schwimmhilfen helfen beim Schwimmenlernen

Viele Eltern lassen ihre Babys in Schwimmhilfen treiben in der Hoffnung, dass sie so früher schwimmen werden.

Einige greifen zu Schwimmhilfen, weil sie befürchten, dass sie ihr Kind auch noch im zweiten oder sogar dritten Lebensjahr auf dem Arm halten müssen.

Einige haben keine Lust, ihr Baby ständig auf dem Arm zu halten.

Viele erleben große Freude, wenn ihr Baby ganz alleine treibt und später dahin kann, wo es will.

Es ist eine ähnliche Freude, die sie beim ersten Schrittchen erleben.

Das selbständige Treiben im Wasser soll der erste Schritt zum schwimmhilfefreien Schwimmen sein.

Doch diese Selbständigkeit ist nur eine Scheinselbständigkeit, weil die Kinder basale Dinge nicht lernen können:


 

  • Sie können nicht lernen, wo sie stehen und wo sie nicht mehr stehen können und sich festhalten müssen.
  • Sie lernen nicht, dass die Fortbewegung im Wasser überhaupt nicht selbstverständlich ist.
  • Sie lernen nicht, dass sie plötzlich unter Wasser sind, wenn sie springen und dass sie nicht einfach überall hineinspringen können.
  • Sie haben keine Möglichkeit den Auftrieb zu spüren, der für kraftsparendes Schwimmen so entscheidend ist.

Wenn die Kinder älter sind, sollen sie plötzlich die Schwimmflügel ausziehen.

Manche weigern sich.

Für manche beginnt ein Abgewöhnungsprogramm.

Wie beim Töpfchentraining entscheidet der Erwachsene, wann und in welchen Portionen die Schwimmhilfen eingesetzt und abgewöhnt werden sollen.

Geben wir doch den Babys – aber auch den Kleinkindern – Raum und Zeit, um selbständig an die natürlichen Grenzen zu gehen, um sich zu spüren, anstatt ihre Entwicklung von außen zu programmieren.

„Sonst springt er einfach ins Wasser“

Manche Eltern ziehen ihren Kindern Schwimmflügel an, weil sie entweder Angst haben, dass sie ‚einfach‘ ins Wasser springen oder weil ihre Kinder „so schmerzbefreit sind“, dass sie kopflos in jedes Wasser springen.

Eine Schwimmhilfe soll „lebensrettend sein“.

Wo liegt der Fehler?

Gerade Kinder, die scheinbar kopflos ins Wasser springen, müssen aber wiederholt die Erfahrung machen, dass sie untergehen.

Sie brauchen eine lückenlose Aufsicht, bis sie gelernt haben erst dann zu springen, wenn ein Erwachsener in der Nähe ist, an dem sie sich klammern können.

Nur ohne Schwimmhilfen können sie ihre Grenzen kennenlernen.

So früh wie möglich selbständig im Wasser treiben

YouTube-Videos vom Babyschwimmen oder Werbung von Schwimmartikeln suggerieren dir, dass dein Baby so früh wie möglich ‚selbständig‘ in Wasser treiben soll.

Ich sehe hier eine sonderbare Diskrepanz: An Land geben Eltern den Kindern maximal viel körperliche Nähe, indem sie z. B. tragen oder die Kinder im Familienbett schlafen lassen.

Auf fast jedem Nachtisch einer jungen Familie liegt ein Buch über Bindung.

Aber im Wasser scheinen Bindung und emotionale Sicherheit plötzlich keine Rolle mehr zu spielen: Die Babys werden mithilfe von Schwimmhilfen von ihren Bezugspersonen isoliert und gewissermaßen ‘weggeschoben’.

Gerade in einem völlig neuen Medium, wo sie besonders viel emotionale und physische Sicherheit brauchen, sollen sie möglichst schnell selbständig werden.

Sie sollen ständig auf statische Lufttanks reagieren, anstatt gehalten zu werden.

“Kinder entwickeln Vertrauen zum Wasser, wenn sie beim Schwimmen und Plantschen viel Körperkontakt zu den Eltern haben.”

Bedürfnisorientiertes Babyschwimmen

Wenn du jetzt bereit bist, die üblichen Annahmen über das Babyschwimmen über Bord zu werfen und die Wassergewöhnung beziehungs- und bedürfnisorientiert zu gestalten, dann lies weiter.

  • Beaufsichtige lückenlos dein Baby.
  • Sei stets in Armlänge.
  • Verzichte auf das Baden in offenen Gewässern. Das hat noch viel Zeit.
  • Sorge für eine ruhige Atmosphäre - so wird dein Baby all die Sinnesreize aufnehmen können.
  • Verabschiede dich von Übungen, Liedern und Erwartungen und schaue lieber, wofür sich dein Baby interessiert.
  • Gib deinem Baby emotionale und physische Nähe.

Schau dir an, was dein Baby wahrnimmt und tut, wenn es in Kontakt mit Wasser kommt.

  • Geruch
  • Wasserkontakt an der Haut (Eintauchen der Hände, Spritzen)
  • die Berührung von nasser Haut (eigene und die des Elternteils)
  • nasser Hautkontakt in der Luft
  • Spritzer in den Augen
  • Wasser im Ohr
  • etwas später:
    • den Auftrieb beim Sitzen im Wasser
    • das Laufen im flachen Wasser…

Lass dein Baby diese basalen Sinnes-Erfahrungen machen, damit aus seinen reflexgesteuerten absichtsvolle Bewegungen werden.

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Die Geheimnisse der besten Schwimmlehrer:

So wird dein Kind sicher und effizient wie ein Fisch schwimmen.

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  • Lenina sagt:

    Danke für diesen Artikel! Ich habe mit meinem Sohn bereits im Alter von knapp 3 Monaten das erste Mal das Babyschwimmen besucht, weil ich gerne schwimmen gehe und ich das Gefühl hatte, ihm könne es auch (jetzt schon) Spaß machen. Unser Schwimmbad um die Ecke bietet an vier Terminen in der Woche freies Babyschwimmen an, das von einer Schwimmlehrerin begleitet wird, die einem zeigt, wie man das Baby sicher hält und auch andere Anregungen und Tipps gibt und immer ansprechbar ist. Aber alles andere ist einfach nur zusammen sein im Wasser. Mein Sohn hat es geliebt. Das gezogenwerden auf dem Bauch fand er großartig, gegen das Ausruhen auf dem Rücken hat er sich gewehrt mit Geschrei und Gestrampel. Er war von Anfang an ein “Macher”. Als er sitzen konnte, wurden uns die Schwimmringe für die Arme angeboten, aber die wollte er nicht – und ich auch nicht. Schon ich habe damals keine Schwimmhilfen angezogen bekommen, weil sich meinen Eltern deren positiver Nutzen nicht erschloss. Und so bekommt mein Sohn auch keine. Inzwischen ist er drei und wir gehen regelmäßig schwimmen. Er hat Respekt vor dem Wasser und viel Freude daran. Inzwischen klettert er alleine am Rand umher oder sitzt auf meinem Rücken und hält sich selber fest. Er käme nie auf die Idee, loszulassen und wenn – ich bin nur einen Handgriff entfernt. Er weiß, dass er nicht alleine schwimmen kann und wie er sich im flachen Wasser verhalten muss.
    Demnächst möchte ich ihm zeigen, wie das Schwimmen geht, ihn evtl auch einen Schwimmkurs machen lassen. aber alle, die ich bis jetzt gefunden habe, arbeiten ausschließlich mit diesen Scheiben für die Arme, die nach und nach entfernt werden, bis das Kind selber schwimmt. Vielleicht bringe ich ihm das Schwimmen doch lieber selber bei. Denn es soll ihm erstmal eines machen: Spaß! Alles andere wird kommen, oder nicht. Nur eines möchte ich: Er soll sich spätestens im Schulalter selber sicher schwimmend über Wasser halten können, damit er nicht in Gefahr gerät, wenn wir mal nicht direkt daneben sind.

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