Wie durch Bewegungs-erfahren emotionale Sicherheit entsteht

Wie durch Bewegungserfahrungen emotionale Sicherheit entsteht

Interview mit Dr. Annette Orphal

Termin wird noch bekanntgegeben.


Inhalt

Babys und kleine Kinder brauchen eine Bezugsperson, die ihnen emotionale Sicherheit gibt.  Beobachtungen von Säuglingen zeigen, dass es einigen Babys und Kindern trotz guter Beziehung und feinfühliger Bezugspersonen schwer fällt ins Spiel zu kommen, weil sie sich unsicher fühlen. Die Pädagogik in deutschsprachigen Raum hat noch scheinbar keine Antwort darauf gefunden. In der Ratgebeliteratur werden Eltern Tipps zu Verstärkung der Bindung geraten. In der französischen Diskussion liegt seit mehr als hundert Jahren eine andere Idee vor: emotionale Sicherheit entwickelt sich maßgeblich in der Begegnung mit der Schwerkraft.


Dr. Annette Orphal arbeitet als Psychologin und Feldenkrais-Pädagogin seit gut 10 Jahren in Krippen der Pariser Banlieue. Mit ihrer Dissertation über den Zusammenhang zwischen motorischer und emotionaler Entwicklung gewinnen wir einen völlig neuen Blick auf die Bewegungsentwicklung besonders in den ersten zwei Lebensjahren.

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Ich kann das doch alleine

In diesem Online-Kurs zeigen wir Dir, was Dein Baby in seiner motorischen Entwicklung von der Rückenlage bis zum Laufen braucht.

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SPROSSENDREIECK

Dieses unscheinbare Gerät ermöglicht Babys und Kleinkindern vielfältige motorische Erfahrungen und lässt sich mit anderen Geräten leicht kombinieren.

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Bewegung, Lernen und Entwicklung

Emotionale Sicherheit findet ihre Verankerung in frühkindlichen Beziehungserfahrungen. Daher wird in Kinderkrippen darauf geachtet, dass jedes Baby Vertrauen zu einer feinfühligen, ihm eindeutig zugewandten Bezugsperson fassen kann. Dennoch fällt auf, dass manche Babys es schwerer haben als andere, ihre explorativen Möglichkeiten im neuen Umfeld zu nutzen.

Annette Orphal [...] beobachtet diese Probleme insbesondere bei solchen Kindern, deren Bewegungskoordination kein ausreichendes Gleichgewicht als Basis für furchtlose Orientierung gewährt. Dies ergibt die Leitfrage der vorliegenden Arbeit im Dialog von Theorie und Praxis, von Psychologie und Feldenkrais-Methode

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