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Interview mit Anja Kerkow

Natürliches Schwimmen

Kinder, die sich wie Fische im Wasser bewegen - das ist das Ergebnis pädagogischer Entwicklungsarbeit von Anja Kerkow. Kinder, die in Berlin-Spandau wöchentlich im warmen Therapiebecken in Begleitung ihrer Eltern im Wasser spielen, lernen OHNE Anweisung, OHNE Druck, OHNE Schwimmhilfen, mit viel Freude und Begeisterung sich im Wasser zu bewegen. Vom üblichen Schwimmen kann hier keine Rede mehr sein: Die Kinder zeigen eine enorme Bewegungsvielfalt. Sie kämpfen nicht gegen das Wasser, sondern bewegen sich mit dem Wasser.

Ist es wirklich möglich, schwimmen zu lernen, ohne unterrichtet zu werden? Schließlich sind wir doch Landwesen. Ja! Es ist nicht nur möglich. Kinder, die im eigenen Tempo, viel Begeisterung und gutem Kontakt zu ihren Eltern schwimmen gelernt haben, erleben sich als Ganzes, sind bei sich und mit dem Wasser verbunden.
In dem Interview entfaltet Anja ihr Konzept des natürlichen Schwimmens. Wie sieht es eigentlich aus, wenn Kinder im Wasser nicht unterrichtet werden? Warum ist der Verzicht auf Schwimmhilfen Grundlage des natürlichen Schwimmens? Inwiefern müssen Schwimmabzeichen kritisch diskutiert werden? Welche Aufgabe haben Erwachsene bei Entfaltungsprozessen im Wasser? Wie kannst du auch ohne Rochenkinder Deinem Kind natürliches Schwimmen ermöglichen?

Anja Kerkow begleitet seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr Kinder im Wasser, ist Gründerin der Rochenkinder, Referentin, Begleiterin von Wasser- und Hengstenberg-Projekten an Schulen und Gründerin eines Naturkindergartens. Sie entwickelte das erfolgreiche und in Deutschland einmalige Konzept des natürlichen Schwimmens.

 

 

 

Der Film über das natürliche Schwimmen ist für Käufer des Kongresspaketes zugängig.

 

 

 

Was sagen Eltern über das natürliche Schwimmenlernen?

OlafStandbild
Olafs Tochter Lotte hat natürlich schwimmen gelernt. Voller Vertrauen in das Kind und das 'Konzept' erlebt Olaf eine tief beziehungsvolle Zeit mit seiner kleinen Tochter. Was er erlebt und über seine Tochter gelernt hat, erzählt er in diesem rührenden Interview.
Sebastian

Sebastians Sohn Anton hat ebenso natürlich schwimmen gelernt. Mit viel Vertrauen und Bewusstsein für die eigene Vorbildfunktion begleitet Sebastian seinen Sohn seit drei Jahren beim Erleben des Wassers.

 

Uli

Während Ulis erste Tochter im Schulschwimmen zwar schwimmen gelernt hat, sich jedoch im Wasser sehr unsicher verhielt, entscheidet sich die Familie bei der zweiten Tochter für die Rochenkinder. Was das für die ältere Tochter bedeutete, erzählt Uli in diesem Interview.

 

Kleinkind mit Schwimmhilfen im Pool

Ulis zweite Tochter Alea hat von Anfang an natürlich schwimmen gelernt. Ich habe sie gefragt, was sie im Wasser gerne macht, ob sie schlechte Erfahrungen gemacht hat und wie es ihr mit dem Schulschwimmen erging.

 

Bücher

Die ungarische Kinderärztin Emmi Pikler hat das Augenmerk auf die selbständige Bewegungsentwicklung des Kindes gelenkt. Kinder, denen die Möglichkeit gegeben ist, sich aus eigener Initiative zu bewegen, lernen von selbst sitzen, stehen und gehen.
Die gezeigten Kinder leben im Emmi Pikler Institut ("Lóczy"), wo eine vertraute, stabile Beziehung zu den sie betreuenden Erwachsenen ihnen Geborgenheit und Sicherheit gibt. Im Film wird deutlich, welch großen Raum Bewegung und das Variieren von Bewegung in ihrem Leben einnimmt.
Ágnes Szántó und Anna Tardos sind zwei international anerkannte Spezialistinnen für die frühe Kindheit. Anna Tardos, die Tochter Emmi Piklers, leitet heute das Emmi Pikler Institut, wo sie seit den frühen 60er Jahren als Psychologin arbeitet. Sie ist Autorin und Co-Autorin von Büchern und Artikeln in mehreren Sprachen. Ágnes Szántó ist Psychologin und lebt in Frankreich. Sie unterrichtet an Universitäten in Frankreich, Belgien und Argentinien und hat u.a. Detailfragen der Bewegungsentwicklung erforscht. Ágnes Szántó wuchs in Budapest als sogenanntes "Piklerkind" auf, d.h. ihre Familie wurde in ihrer Kindheit von Emmi Pikler als Kinderärztin begleitet.