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Interview mit Agnes Szántó

Der Säugling ist eine Person -
Freie Bewegungsentwicklung und die Beziehung zwischen Kindern und Erwachsenen

1. Wie wirkt sich freie Bewegungsentwicklung in den ersten drei Lebensjahren auf die Bewegungsqualität im Erwachsenenalter aus?
2. Warum wirken die Bewegungen von den Kindern aus dem Pikler-Institut so harmonisch?
3. Wie hat Agnes die Bewegungsentwicklung ihrer Kinder erlebt?
4. Wie hängen Gefühle und Bewegungsentwicklung zusammen? (Wie beeinflusst die Bewegung das Verhältnis der Kinder zu ihren Eltern? Worum geht es eigentlich in der freien Bewegungsentwicklung?)
5. Vom Objekt zur Person (der Säugling ist eine Person): Inwiefern sich das Verhalten von Erwachsenen durch freie Bewegungsentwicklung in der Pflege verändert. Was hat eine Kuh mit einem Kalb mit freier Bewegungsentwicklung zu tun?
6. Wie geht es einem Säugling, der in den ersten Wochen an den Händen hochgezogen wird? (Wie findet Desorganisation in der Bewegungsentwicklung statt? Warum die Länge des Sitzens kein Maß für Erfolg ist.)
7. Wie hängt die Bewegungsentwicklung mit der Entwicklung der Intelligenz zusammen?
8. Was haben Kinder davon, wenn sie sich frei bewegen dürfen?
9. Was bedeutet freies Spiel und freie Bewegungsentwicklung für den Erwachsenen? Etwa Verlust oder doch ein großer Gewinn? Warum die Beziehung durch freie Aktivität der Kinder sehr reich wird.
10. Kann man ein Kind zu Bewegung motivieren?
Agnes ist Physikerin, Mathematikerin, Psychologin, Wissenschaftlerin und ein sogenanntes Pikler-Kind: Das sind Kinder, die sich ab dem ersten Lebenstag frei bewegen durften. Bis ins hohe Alter hat Agnes keine Spannungen im Körper und genießt die Leichtigkeit und Sicherheit ihrer Bewegungen, sei es beim Skifahren oder Stolpern.

Die lange Fassung des Interviews ist für die Käufer des Kongresspaketes zugängig.

 

 

 

 

Bücher und Filme

Die ungarische Kinderärztin Emmi Pikler hat das Augenmerk auf die selbständige Bewegungsentwicklung des Kindes gelenkt. Kinder, denen die Möglichkeit gegeben ist, sich aus eigener Initiative zu bewegen, lernen von selbst sitzen, stehen und gehen.
Die gezeigten Kinder leben im Emmi Pikler Institut ("Lóczy"), wo eine vertraute, stabile Beziehung zu den sie betreuenden Erwachsenen ihnen Geborgenheit und Sicherheit gibt. Im Film wird deutlich, welch großen Raum Bewegung und das Variieren von Bewegung in ihrem Leben einnimmt.
Ágnes Szántó und Anna Tardos sind zwei international anerkannte Spezialistinnen für die frühe Kindheit. Anna Tardos, die Tochter Emmi Piklers, leitet heute das Emmi Pikler Institut, wo sie seit den frühen 60er Jahren als Psychologin arbeitet. Sie ist Autorin und Co-Autorin von Büchern und Artikeln in mehreren Sprachen. Ágnes Szántó ist Psychologin und lebt in Frankreich. Sie unterrichtet an Universitäten in Frankreich, Belgien und Argentinien und hat u.a. Detailfragen der Bewegungsentwicklung erforscht. Ágnes Szántó wuchs in Budapest als sogenanntes "Piklerkind" auf, d.h. ihre Familie wurde in ihrer Kindheit von Emmi Pikler als Kinderärztin begleitet.
Come ci si può occupare al meglio dei bambini nella quotidianità?
Come gestire e preservare nella vita di tutti i giorni la loro salute fisica e psichica?
Come mantenere una dimensione di benessere, individuale e di gruppo, a casa e nei nidi d'infanzia?
Come mettere i bimbi più piccoli in situazioni che ne promuovano naturalmente il corretto sviluppo motorio, senza intervenire in modo invasivo o prescrittivo?
En partant d’une connaissance profonde des idées de Pikler et du travail de l’Institut, les auteurs nous permettent de nous forger une image globale et complexe de l’apport de ce nouveau paradigme dont B. Golse souligne l’importance pour les psychanalystes. M. David nous parle de l’activité spontanée du jeune enfant, ainsi que de son importance dans l’évitement des carences précoces. R. Lagier s’interroge : ceux qui « font Loczy », ces artisans de l’impossible, que deviennent-ils (elles), en particulier celles qui font ce travail auprès des enfants ? M. Vabre, en magnifiant la motricité de l’enfant à sa propre initiative, nous incite à lui laisser le temps pour éprouver l’épreuve afin qu’il trouve le goût d’explorer. M. Vincze réfléchit : l’affection de la nurse est-elle une émotion authentique ? Plusieurs auteurs explorent l’observation, facteur de connaissance et de relation, alors que d’autres nous introduisent, en partant du « regard piklerien », dans diverses démarches en thérapie : soins ou activités thérapeutiques, soutien de la famille éprouvée par un handicap...
La doctora Agnés Szanto Feder nos invita a la reflexión, a la toma de conciencia, a cuestionarse, a mirarse a si mismo, a tomar posición y analizar las propias ideas y los propios actores en relación a ese ser complejo y misterioso, que, en su pequeñísimo cuerpo, en su mirada abierta o fugaz, en sus puños apretados y en su boca anhelante es portador de todos los secretos y de todas las potencialidades de lo humano. Nos convoca a indagar lo que subyace en lo aparentemente obvio y banal, en lo conocido y arraigado en lo ancestral de la cultura, en el aporte de as ciencias, siempre teñidas ideológicamente, en las creencias, mitos y saberes para develar aquello oculto, no dicho, no formulado o no consciente que es finalmente la imagen de niño que tenemos y la imagen de hombre que queremos o que tememos ayudar Su voz es una llamarada de sensatez que ilumina y nos convoca, con tantos otros, con pasión, con humor, con alegría y con responsabilidad (…) Myrtha Chokler
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